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«Die Welt wollte sozial werden und das mit allen Mitteln. Rückblickend hatte die "Rote Armee Fraktion" (RAF) 1968 drastische Massnahmen entwickelt. Namen wie Andreas Baader und Gudrun Ensslin brachen ins öffentliche Interesse. Politik schien gestaltbar in der Nachkriegsszene, Lenin, Libertinage, Drogen und stairway to heaven liessen Pfarrerstöchter und Verbalradikale gedeihen. Kaufhausbomben in Frankfurt, bewaffnetes Untertauchen im Untergrund, um es den "nazitreuen" Politikern schwer zu machen, eröffneten das Szenario des Begriffes Terrorismus in Deutschland.» 

 

Dorothea Deimann

Die Schönheitin.
Auftrieb aus blosser Verlassenschaft 
Verlag am Goetheanum
Dornach, 2004

(Dokumentation Uraufführung)

Die Schönheitin: Feminines Werkstattstück

Die Schönheitin
Nochmals am 10. Oktober 2004

Am 25. September erfährt ein neues Solo-Stück seine Uraufführung am Goetheanum. Das Skript mit dem ungewöhnlichen Titel „Die Schönheitin – Auftrieb aus blosser Verlassenschaft“ wurde von Dorothea Deimann nach einjähriger Arbeit im August abgeschlossen und für eine Bühnenfassung bearbeitet. Das im Werkstattcharakter angelegte dramatische Stück behandelt die Stationen einer modernen Frau, die auf dem Weg ist: aus einer bloss sinnlichen in eine feinstoffliche Welt.

Femininer Anschluss an „Faust“

Der moderne Blick auf die „Faust“-Thematik regte Dorothea Deimann zu einem intimen Text an. Der Einblick in das Skript gibt die Gliederung in sieben autobiographisch anmutende „Erzählungen“ und über sechzig Aphorismen und Gedichte wieder. „Ungeborenheit“, Verführungen, Liebe, Hass und Tod sind die Themen ihres Ein-Personen-Stücks – in der weiblichen Hauptrolle gespielt von Barbara Stuten, Schauspielerin an der Goetheanum-Bühne in Dornach. Den Sound komponierte Christian Bollmann, Köln/Deutschland; das Licht verantwortet Ilja van der Linden, Goetheanum-Bühne, Dornach. Dorothea Deimann schrieb, und sie übernahm gleichfalls die Regie zur Bühnenbearbeitung der „Schönheitin“.

Die „Schönheitin“ wird im Laufe des September im Verlag am Goetheanum als Buch erscheinen; das Vorwort schrieb Alfred Samuel Maurer vom Kuratorium für Kultur des Kantons Solothurn.

Die aus dem Ruhrgebiet in Deutschland stammende und ausgebildete Pädagogin und Kunstvermittlerin begann mit ihren ersten schriftstellerischen Arbeiten Anfang der 90er Jahre. Bisher erschienen sind: „Die Kieselfahne“ (1993), „Ans Licht geholt“ (1995), „Bilanz der Bilder“ (2001) und „Geschwärzter Engel“ (2002).

Dorothea Deimann hat vier erwachsene Töchter und lebt heute in Basel. Sie ist freie Mitarbeiterin am Goetheanum.

Termine, Preise und Reservierungen

Die Uraufführung der „Schönheitin“ beginnt am Samstag, den 25. September 2004 um 20.15 Uhr. Ein zweiter Aufführungstermin ist am Sonntag, 10. Oktober geplant, Beginn 16.30 Uhr. Spielort ist jeweils der Grundsteinsaal am Goetheanum. Eine Eintrittskarte kostet 25 Schweizer Franken, ermässigt 15 Schweizer Franken. Reservierungen können vorgenommen werden: Tagungsbüro und Billettkasse,
Tel +41 (0)61 706 44 44, Fax +41 (0)61 706 44 46tagungsbuero(AT)goetheanum.chwww.goetheanum.org

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