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Invisible Existence?

Gedanken zu den Wissenschaften

Der Betrachtung liegt stets ein Subjektives zugrunde. Das Messen löst den Inhalt vom Subjekt. Der Mass-Stab wird an die persönliche Stelle gesetzt, wird in Bezug auf das WELTBILD eine Art Ideal. Das Bestreben ist die Objektivität.

Fehlerlose Richtigkeit ist IDEAL, welches jedoch dort, wo das Messen durch äussere Wahrnehmung nicht reicht, durch ein selbsttätiges Denken erarbeitet wird. So versucht die Wissenschaft aus gewissen Voraussetzungen PRINZIPIEN zu entwickeln. Ihre Erkenntnisse sind für alle Menschen bindend.

Empirische Forschung der Logik einerseits und die Erziehung eines neuen Denkens auf der Basis des Vorhandenen, erweitert die sinnlich-logische Welt in geistige Dimensionen.

Die Geisteswissenschaft sucht hinzuweisen auf die Fortentwicklung gewisser Fähigkeiten, die der denkende Mensch durch eigene gesetzmässige Schulung sich innerlich erarbeiten kann.

Hierbei geht es um eine wirklich exakte Entwicklung des Denkens, das sich mit innerer SEELENAKTIVITÄT zu konzentrieren lernt. Wissenschaftliche Ergebnisse sind als Konzentrationsstoff hierbei äusserst geeignet. Deshalb ist der Materialismus als Forschungsmethode nicht zu bekämpfen. Wenn die Tatsachen der Naturwissenschaften verlässlich erforscht sind und auf der anderen Seite die der Geisteswissenschaft ebenso verlässlich, so werden die Ergebnisse zusammenstimmen. Gerade aus wissenschaftlicher Überzeugung heraus wird man darauf kommen, dass eine geistige Weltanschauung sich wie selbstverständlich ergeben muss. Reiner Tatsachenfanatismus allerdings behindert eine innere Regsamkeit des Denkens. Die Zeitlage ruft hingegen nach neuen VISIONEN. 

Wenn eine Hochschule für Geisteswissenschaft dazu dient 
Menschen in die Lage zu versetzen, die materialistischen Grundvoraussetzungen zu interpretieren, sie zu beherrschen,
wenn der materielle Grundstock an Voraussetzungen dazu gegeben ist, wird sie sehr viel leisten können. Darum bemühen wir uns.
Unter diesem Aspekt treffen die Referenten und Gäste des Kolloquiums zusammen. Unser erstes und wesentliches Arbeiten konzentriert sich auf den Aspekt
 „Zur Zukunft der Menschenwürde.“ 
Innere Stabilisierung für ein kraftvolles Tätigsein in der Aussenwelt sollte sich aus der Zusammenarbeit , dem Erkenntis- und Erfahrungsaustausch, ergeben – 
gerade in Hinblick auf eine von sozialen Miss-Verhältnissen
bedrängte Welt. 
Die Veranstaltungen sind unbedingt öffentlich. 

Dorothée Deimann 

KunstRaumRhein 

Basel, 8. April 2008 

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