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Das Projekt

Die Initiative Tarok stellt sich die Aufgabe, im Umfeld von maximal 20 Kilometern um Basel neue Heimatorte zu schaffen für Kinder aus Krisenverhältnissen. Es werden Co-Operativen zu Heimen und anderen privaten Trägern im Umfeld gepflegt, die bereit sind, gegebenenfalls auch Kinder und Jugendliche bei sich aufzunehmen.

Ein interdisziplinäres Team von Fachleuten, das die ärztliche, künstlerische und therapeutische Behandlung stationär und ambulant gewährleistet bildet sich zurzeit. Problemkinder aus den umgebenden Grundschulen werden unbedingt mitberücksichtigt. 

Im Verlauf sind kleinere Wohneinheiten mit weniger Plätzen als weiterführende, individuellere Lebensmodelle denkbar, wenn die optimale Grundlage für eine Integration gegeben ist.

Forschungs- und Arbeitsergebnisse auf sozialwissenschaftlichem und heil-pädagogischen Feld liegen vielfältig vor. Vielfältige Studien zum Thema traumatisierter Kinder werden berücksichtigt. Behandlungspläne mit Therapien wie Musik, Malen, Plastizieren, Eurythmisieren, Bäder und Massagen, Sprachtherapie, Theaterpädagogik, Medizin, Physiotherapie, Hippotherapie und Sport sind zu nennen.

Im Bereich der seelischen Aufmerksamkeit ist wesentlich eine Sprache des Herzens, verbunden mit dem geschulten und sorgfältigen Blick jenseits der Worte, sodass allmählich Vertrauen in ein neues Aufgehobensein  entwickelt werden kann.

Das Team von Mitarbeitern muss neben seiner selbstverständlichen Professionalität Mut haben zur Offenheit, zu neuen Erfahrungen, begabt mit einer Vitalität, die diese Kinder unbedingt brauchen. Es gilt zu erproben, dass ein friedvolles Miteinander jenseits von Abstammung und Religion unter würdevollen Verhältnissen keine Illusion bleiben muss und, dass weiterhin Kinder aus Not zu militärischen Tätigkeiten gezwungen sind und gepeinigt werden durch den Entzug eines selbstverständlichen Geborgenseins innerhalb ihrer Kindheit.

Wir streben nun, nach der Findung eines geeigneten Hauses,

  • die Gründung eines Initiativkreises in Basel an
  • Patenschaften durch weitere interessierte Freunde, die in einer solchen Initiative zum Schutze dieser Kinder als ein Projekt für den Frieden mitwirken wollen
  • weitere Kontakte zu den Organisationen in den Krisengebieten

Ein definitives pädagogisches Konzept wird sich aus den konkreten Wahrnehmungen in der Arbeit entwickeln müssen. Bei aller erforderlichen Sicherung der Versorgung durch fachliche Betreuung, bedarf es des Mutes auf dem Weg in ein künstlerisch-soziales Neuland, welcher zu beweisen wünscht, dass eine liebevoll-fachliche Erziehung die Unterschiedlichkeit und Vielfalt verschiedener Kulturen nicht zu fürchten braucht und aus der leidvollen Gemeinsamkeit dieser Kinder, herausgerissen zu sein aus ihrer Kindheit, seelisch und räumlich heimatlos, ungeschützt, durchtränkt mit unsäglichen Bildern, ein neues Dasein in Würde möglich ist.

 

Tarokdd ProductionExposition